Sabine Lange vorher_nachher

Abnehmen ist ganz einfach: weniger essen!
Warum schaffst du es dann einfach nicht, es so lange durchzuhalten, bis du an deinem Ziel angekommen bist?
Warum wirst du immer schwach, knickst ein oder gibst sogar auf? Um kurz darauf einen neuen verzweifelten Versuch zu starten?

Die Antwortet lautet:
It‘s all about Mindset oder, auf Deutsch: Abnehmen beginnt im Kopf!

Nur mit weniger essen ist es nicht getan.

Es ist vor allem die innere Arbeit an dir selbst, die du machen musst, um erfolgreich und dauerhaft abzunehmen.

Du musst dein „Mindset“, deine „Denke“ ändern: Dein einzigartiges Geflecht aus deinen Einstellungen, Erfahrungen, Glaubenssätzen, Gedanken, Gefühlen, Träumen, Ängsten, Erinnerungen, Meinungen, Gewohnheiten, Reaktionen, usw.

Wenn du es nicht schaffst, dich beim Essen zurück zu halten, wirst du wahrscheinlich wie automatisiert bestimmte innere Regungen durch Essen auszugleichen versuchen.
Dies geschieht meist mit wenig Erfolg und wenn doch, ist er nur von kurzer Dauer- begleitet von negativen Gefühlen wie Schuld und Scham bis hin zu Ekel und Abscheu.

Dieses impulsive Essen ist ein erlerntes Verhalten.

Alles, was wir einmal gelernt haben, können wir auch wieder ver-lernen. Oder um-lernen.

Du glaubst, du hast keine Kontrolle darüber oder über dich selbst.

Das stimmt nicht. Sobald du dir bewusst machst, was genau passiert, wenn du zu viel isst, bist du in der Lage, Einfluss zu nehmen.

Dieser Prozess wird in die meisten deiner Lebensbereiche hineinreichen.

Du kannst dir das Abnehmen wie eine Kernsanierung deiner Denk- und Verhaltensmuster vorstellen.
Wenn du diesen Teil vernachlässigst oder auslässt, wirst du vielleicht kurzfristig Körpergewicht verlieren. Aber nicht dauerhaft.

Du machst weiter wie vorher. Reagierst auf unangenehme Umstände mit Essen…

Wenn du „richtig“ abnehmen willst, wird es Zeit, dass du nicht nur deinen körperlichen sondern auch und vor allem deinen emotionalen und mentalen Ballast loswirst.

Diäten funktionieren deshalb nicht, weil sie dir von außen aufzwängen wollen, was du dir und deinem Körper antust.
Es geht um Einschränkungen, Verzicht und Verbote.

Nicht um Wahrnehmung, Genuss und Zufriedenheit.

Durch eine Diät oder einen Ernährungsplan entfremdest du dich von deinem Körper anstatt dich mit ihm zu verbinden und zu einer Einheit zu verschmelzen.

Wie wäre es, wenn du stattdessen dein Abnehmen nicht als Strafe, sondern als Chance sehen könntest und der Weg zum Ziel dich sogar innerlich stärker, zuversichtlicher und klarer machen würde?

Wenn du MIT deinem Körper arbeiten, ihn und seine Bedürfnisse wahrnehmen und annehmen könntest?

Innere Arbeit hört sich anstrengend und beunruhigend an, ja.

  1. Abnehmen braucht Zeit.
  2. Damit es für dich machbar und erreichbar bleibt.
  3. Damit du dich nicht überforderst.
  4. Damit du da hinein wachsen kannst.
  5. Ausprobieren, Fehler machen- und daraus lernen..

Mit „Denke“ meine ich nicht nur dein bewusstes Denken.
Auch und gerade das unbewusste Denken ist wichtig.
Das, was automatisch und unbemerkt in uns abläuft.
Das Reagieren und Funktionieren auf Autopilot.

Das Gehirn, wo das Unbewusste angelegt ist, schützt uns so vor einem Black Out.
Wenn alle Reize ungefiltert die jede Sekunde auf uns einwirken, ungefiltert würden, würden wir durchdrehen.

Wir hätten das Gefühl, unser Kopf oder unser Selbst platzt.
Wir würden uns nicht mehr zurechtfinden und könnten uns in unserer Welt nicht einordnen.

Das Gehirn ist darauf aus, uns zu schützen. Immer und überall. So sichert es unser Überleben.
Dadurch führt es aber oftmals auch eine Art Eigenleben, auf das wir scheinbar keinen Einfluss haben.

Den haben wir aber doch.

Indem wir uns das Unbewusste wieder ins Bewusstsein holen.

Bist du schon einmal eine bekannte Strecke, die dir sehr vertraut ist, im Auto gefahren- und wusstest hinterher nicht mehr, wie du von A nach B gekommen bist?
Du hast an ganz andere Sachen gedacht, vielleicht dem Radio oder Musik zugehört oder dich unterhalten.
Das Fahren, Gas geben, Kuppeln, Bremsen usw. ging alles automatisch. Sprich: Unbewusst.

Denkst du, es ist möglich, dass du dich beim nächsten Mal genau konzentrieren und auch beschreiben könntest, was du wann aus welchem Grund gerade machst beim Autofahren?
Ich denke, schon. Weil du es einmal richtig gelernt hast.

Und das geht ebenso beim Abnehmen: Du kannst es lernen!

Auf emotionales Erleben mit Essen zu reagieren ist ein erlerntes Verhalten.

Das bedeutet, du kannst es durch ein anderes Verhalten ersetzen.

Jedoch nicht von Jetzt auf Gleich. Dein Gehirn würde ordentlich Widerstand leisten.
Denn Neues, Unbekanntes bedeutet erst einmal Gefahr- und davor will es dich ja schützen.

Sei behutsam.
Mach kleine Schritte.
Immer so, dass es dich für stimmig anfühlt und nicht so, als würdest du dich verbiegen.

Mach dich nicht verrückt mit „ich müsste…“, „Ich sollte…“ und „ich darf nicht…“.

Es geht darum, dass du Gewohnheiten entwickelst, die du für den Rest deines Lebens beibehalten kannst.

Sie müssen zu dir und deinem Leben passen.
Sie dürfen und sollen Spaß machen.

Es geht nicht darum, dass du dich wieder und noch mehr einschränkst.

Es geht darum, dass du dich von deiner alten Diätmentalität befreist und dich für (d)einen Lebensstil durch und durch öffnest.

Mit anderen Worten:
CHANGE YOUR MIND TO CHANGE YOUR BODY!
Sprich: Denke nach und nehme ab!

Du musst dein Abnehmen leben!
Du musst dein Abnehmen leben.

Wie denkst du darüber?
Welche Erfahrungen hast du bisher mit dem Abnehmen gemacht?
Wobei hattest du die größten Schwierigkeiten?

Schreibe mir gern einen Kommentar, ich freue mich!

Bis ganz bald,
Sabine

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